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Canyoning bedeutet das Bewältigen tiefeingeschnittener, enger und wasserdurchflossener Bergklammen, ausge- rüstet mit Kälteschutzanzug und Kletterausrüstung, jedoch ohne Boot.
Vorsichtig laufend, durch glattgespülte Rinnen rutschend, kletternd abseilend oder springend werden diese oft recht steilen Schluchten von oben nach unten gemeistert.
Alle Canyons sind mit mehr oder weniger hohen Wasserfällen durchsetzt. Das reicht von der 50cm hohen Stufe in den “blauen”, also einfachsten Canyons, bis zum 60-Meter Wasserfall im “schwarzen” Level.
Diese Wasserfälle können zum Teil auf dem Hosenboden sitzend abgerutscht werden (bei schrägen Wasserfällen), teilweise kann gesprungen werden, teilweise muss man sich mit Klettergurt und Seil abseilen.
Canyoning ist eine relativ junge Sportart, die Ende der 80er Jahre in Frankreich erfunden wurde. In Deutschland und Österreich wurde Canyoning Mitte der 90er Jahre bekannt und ab Ende der 90er populär.
Lemming Tours gehört zweifelsfrei zu den Canyoning-Pionieren im deutschsprachigen Raum. 1993, als Oliver Fortin und ich in der mittleren Rosengartenschlucht die ersten Haken gesetzt und wenig später erste Touren geführt haben, war Canyoning auch im geschäftstüchtigen Tirol noch kaum jemandem ein Begriff. Das hat sich mittlerweile geändert....
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